»Bücher lesen heißt wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben über die Sterne.«

Jean Paul

Mittag, 22. Jahrhundert

Zum Inhalt

Mittag, 22. Jahrhundert

Bei diesem Buch handelt es sich um eine Zusammenstellung von Erzählungen, die in der Welt des »Mittag, 22. Jahrhundert« angesiedelt sind.

Die am häufigsten wiederkehrenden Persönlichkeiten sind Jewgeni Slawin und Sergej Kondratjew.

Sie werden nach einer langen Reise durch den interstellaren Raum mit fast Lichtgeschwindigkeit mehr als ein Jahrhundert in die Zukunft versetzt und müssen sich erst in der Gesellschaft ihrer Nachfahren zurechtfinden.

1 Nacht auf dem Mars

Die beiden Ärzte Novago und Mandel sind zu einer Entbindung unterwegs. Sie haben es eilig, wollen die Geburt des ersten Menschen auf dem Mars – Jewgeni Slawin – nicht verpassen.

Doch nach einem Unfall mit ihrem Fahrzeug müssen sie den Weg zu Fuß fortsetzen. Aber was sind schon dreißig Kilometer?

Doch dann bricht die Nacht herein und sie kommen nur noch langsam voran. Glücklicherweise begegnen ihnen zwei Fährtensucher. Morgan und Opanassenko sind auf Patrouille und schließen sich den Ärzten an. Nicht ohne Grund fürchten sie um deren Sicherheit.

Wenig später wird die kleine Gruppe von einem gefährlichen Raubtier – einem Mars-Flug-Egel – angegriffen.

2 Fast das Gleiche

Sergej Kondratjew wartet zusammen mit einem Freund auf die nächste Trainingseinheit in der »Großen Zentrifuge«. Die angehenden Kosmonauten bereiten sich dort auf die hohen Gravitationskräfte während eines Raumflugs vor. Kondratjew befürchtet, dass man ihm seinen Wunsch nach weiteren Belastungssteigerungen verwehren wird. Womöglich muss er das Training sogar für einige Zeit unterbrechen. Bei seinen Freunden stößt er auf wenig Verständnis. Die sind froh, gerade so die Norm zu schaffen um weiter im Fliegerprogramm zu bleiben.

Sergej ist von der Idee besessen, dass es für das Problem der Zeitdilatation bei langen Raumflügen eine einfache Lösung geben muss. Die Zeit im Raumschiff und auf der Erde vergeht dabei unterschiedlich schnell. Während für die Raumfahrer nur wenige Monate oder Jahre vergehen, sind es auf dem Heimatplaneten dagegen Jahrzehnte oder Jahrhunderte.

Würde man jedoch nahe der Lichtgeschwindigkeit nicht aufhören das Raumschiff zu beschleunigen, könnte dieser Effekt vielleicht umgekehrt werden.

Die lange Belastung durch hohe G-Kräfte wären für Besatzung und Raumfahrzeug aber erheblich.

Dann startet Ljachow zum ersten interstellaren Flug. Kondratjew und seine Kameraden träumen nun von Flügen zu den Sternen.

In Gedanken macht Sergej schon Pläne und stellt Mannschaften geeigneter Kadetten zusammen. Zudem ist er überzeugt, dass es an der Fliegerschule noch weitere Anhänger seiner Ideen geben muss. Er führt ein Gespräch mit Walentin Petrow.

In der Geschichte erfährt der Leser vom Leben an der Fliegerschule, vom Umgang mit den Erstsemestern – den sogenannten »Jungfischen« – und über Freizeitaktivitäten der Studenten. Es sind normale junge Leute, die sich verlieben, anderen einen Streich spielen oder Freude bei Sport und Spiel haben.

3 Spezielle Voraussetzungen

Sechs Raumfahrer gehen auf eine interstellare Reise, die sie erst nach rund 150 Jahren zur Erde zurückbringen wird. Walentin Petrow, und seine Mitstreiter wollen das Kunststück vollbringen, alle Aufgaben der Expedition zu erfüllen und trotzdem früher heimzukehren. Sie nehmen deshalb große Strapazen auf sich, das Raumschiff »Muromez« muss jahrelang mit sehr hoher Beschleunigung fliegen.

Auf der Erde zurück bleibt Petrows Frau Ružena, die danach ein Leben in stiller Verzweiflung und vager Hoffnung führt. Denn Walentin sagte beim Abschiednehmen deutlich »Auf Wiedersehen!«

Dann erscheint die »Muromez« überraschend nach einem halben Jahr wieder im Sonnensystem.

Was ist passiert?

Haben Petrow und seine Mannschaft es sich anders überlegt?

Was ist mit der »Strahl« (Bykow) und der »Tariel« (Gorbowski) geschehen?

4 Oldtimer

Der diensthabende Dispatcher und sein Assistent trauen ihren Augen nicht. Auf den Bildschirmen der Raumüberwachung ist ein unbekanntes Raumschiff aufgetaucht. Es sendet ununterbrochen unverständliche Signale und befindet sich auf Kollisionskurs mit einigen Installationen im Erdorbit. Kleine Roboterraumschiffe werden losgeschickt. Sie sollen sich an den Flugkörper heften und seine Steuerung übernehmen.

Inzwischen wissen die Mitarbeiter der Raumüberwachung, wer der Eindringling ist. Das seit einem Jahrhundert verschollene Photonen-Raumschiff »Taimyr« ist auf mysteriöse Weise zur Erde zurückgekehrt.

Schlagartig begreift der Dispatcher, dass die Kraft der Bremsraketen für die gewaltige Masse der »Taimyr« nicht ausreichen wird. Das Raumschiff trifft bei seinem Absturz den Spiegel des »Großen Reflektors« und richtet im Orbital-Observatorium gewaltige Schäden an.

Die Bremsraketen können den Absturz schließlich doch verlangsamen und die »Taimyr« zu einem Raketenfeld bringen. Aus dem Wrack klettert mit letzter Kraft Jewgeni Slawin und bittet um Hilfe für seinen Kameraden Sergej Kondratjew.

5 Die Verschwörer

Paul Gnedych, Alexander „Lin“ Kostylin, Michail Sidorow und Gennadi Komow besuchen gemeinsam die Anjudin-Schule. Die vier Kameraden träumen von Flügen ins Weltall. Ihr großes Vorbild ist Leonid Gorbowski, den sie über alles verehren…

In ihrer Phantasie gehören die vier Freunde zur Besatzung des Superkreuzers „Galaktion“. Gennadi ist der Kapitän, Athos-Sidorow Navigator, Paul Kybernetiker und Alexander Ingenieur. Aufmerksam verfolgen sie aktuelle Weltraumunternehmen. Besonders angetan sind die Freunde vom neuen Atmosphärenprojekt auf der Venus und wollen unbedingt daran teilnehmen. Und so planen sie, von der Schule wegzulaufen und sich auf einen Frachter zur Venus zu schleichen.

Ihr Lehrer Tenin erkennt, was sie vorhaben. Er weiß, dass ihr Unternehmen keinen Erfolg haben wird. Das ist auch nicht der Grund seiner Sorge. Er fürchtet mehr den Hohn und Spott, der sich über seine Schützlinge ergießen wird, wenn die anderen Schüler von deren Scheitern erfahren. Ihm ist bewusst, wie grausam und herzlos Kinder zueinander sein können.

Tenin liebt seine Schüler und möchte sie vor diesem Schicksal bewahren. So lenkt er ihre Gedanken auf ein anderes Problem. Dessen Lösung kostet sie viel Zeit. So werden sie von ihren Vorbereitungen abgehalten.

Währenddessen nimmt Tenin große Strapazen auf sich. In kurzer Zeit eignet er sich viel Wissen zu verschiedenen Themen durch Lesen und Hypnose an. In einem anschließenden Gespräch kann er seinen Schützlingen ihre fehlenden Kenntnisse bewusst machen. Ebenso gelingt es ihm, bei ihnen Freude und Interesse am weiteren Lernen zu wecken.

6 Chronik

In einem wissenschaftlichen Bericht wird das Verschwinden und Wiedererscheinen des Raumschiffs »Taimyr« analysiert.

7 Die Zwei von der Taimyr

Slawin besucht Kondratjew im Krankenhaus. Im Gegensatz zu seinem Kameraden leidet Sergej noch sehr unter den Strapazen des langen Raumflugs. Seine Genesung ist mit starken Schmerzen verbunden, die auch die fortschrittliche Medizin der Zukunft nicht vollkommen lindern kann. Zudem ist er ziemlich niedergeschlagen und mutlos. Ihn quälen verschiedene Fragen. Nach über 100 Jahren auf die Erde zurückgekehrt, ist ihm bewusst, dass sein Wissen überholt ist und er vieles von neuem lernen muss. Auch weiß er nicht, wo sein Platz in dieser Welt ist und wie die anderen Menschen sich ihm gegenüber verhalten werden. Er fühlt sich einsam und verlassen.

Jewgeni dagegen hat sich schon bestens eingelebt. Er ist voller Pläne und begeistert vom Leben auf der Erde, hat sogar schon eine junge Frau kennengelernt. Ihm ist bewusst, dass die moderne Medizin in den letzten 100 Jahre große Fortschritte gemacht hat und er deshalb ohne eine neue Ausbildung nicht mehr als Arzt arbeiten kann. Jewgeni sieht dies jedoch als Chance für einen Neuanfang. Er erzählt Sergej von seinen Plänen, ein Buch über den Flug der »Taimyr« zu schreiben.

Die Freunde erinnern sich an ihre Erlebnisse auf dem Planeten mit dem blauen Sand. Ihr Raumschiff ging auf dem Himmelskörper nieder und Kondratjew verletzte sich bei einem Einsatz am Bein. Schon damals wurde er von Slawin getröstet und ermutigt.

Kondratjew muss die letzten Momente des Fluges nicht bewusst miterlebt haben und fragt Jewgeni nach der Landung auf der Erde. Scherzend berichtet Jewgeni von der Zerstörung des großen Spiegels im Erdorbit. Dass es Slawin als Expeditionsarzt gelang, die »Taimyr« zu landen, brachte ihm bei den Verantwortlichen eher Anerkennung als Tadel ein. Dann ist die Besuchszeit um. Kondratjew bekommt von seinem Doktor noch einmal versichert, dass er wieder vollkommen gesund werden wird.

8 Die Gleitstraßen

Kondratjew ist endlich wiederhergestellt. Sheila und Jewgeni laden ihn zu sich ein, aber er möchte an diesem Tag seine Umgebung erkunden.

Sergej zieht los und beobachtet die Menschen. Er stellt fest, wie sie sich kleiden und miteinander kommunizieren. Dann probiert er ein ihm unbekanntes Transportmittel aus. Ein globales System beweglicher Fahrbahnen, sogenannte Gleitstraßen, verbindet die Orte auf der Erde.

Sergej lässt sich eine Zeitlang treiben, fährt einfach mit und beobachtet. Seine größte Furcht ist, irgendwie aufzufallen und als einer von der »Taimyr« erkannt zu werden. Aber die meisten Menschen sind so mit ihren eigenen Problemen und Sorgen beschäftigt, dass sie ihn nicht erkennen.

Der Hinweis auf einem Richtungsweiser weckt sein Interesse und so lässt er sich zum Ziel »Gelbe Fabrik« fahren. Das Objekt befindet sich in einem Becken, umrahmt von einem dichten Wald. Trotz genauer Beobachtung erschließt sich ihm nicht, was in dem Becken passiert und welchem Zweck die Anlage dient. Im Anschluss verspürt er Hunger und besucht eine in der Nähe gelegene Gaststätte. Natürlich wird Sergej von den Leuten erkannt und an einen Tisch eingeladen. Dies hilft ihm, sich zurecht zu finden. Er kommt mit den jungen Leuten ins Gespräch. Sie warten auf ihren Flug, wollen auf der Venus arbeiten und den Planeten in eine neuen Erde verwandeln. Kondratjew fühlt sich in der Gruppe wohl.

9 Tischlein deck dich

Jewgeni und Sheila sind zu Hause und arbeiten. Er liest in einem Buch über Philosophie und sie studiert sein Manuskript. Sheila möchte von ihm wissen, wie er und seine Gefährten die Strapazen der Reise aushalten und trotzdem geistig gesund bleiben konnten. Jewgeni erinnert sich an die schlimmsten Momente des Fluges.

Später kommt ihr Nachbar zu Besuch. Er ist Abfallentsorgungsingenieur. Im Laufe des Gesprächs kommen sie auf das Thema Essen. Jewgeni äußert den Wunsch, einfach einmal zu Hause zu essen und nicht in einer Gaststätte. Ihr Häuschen hat jedoch keinen Anschluss an die zentrale Lieferlinie. Es ist in der Zukunft nicht üblich, zu Hause zu kochen. Deshalb bestellt Jewgeni eine Küchenmaschine. Sheila meldet Bedenken an, aber er bleibt bei seinem Wunsch.

Am nächsten Morgen wird das Gerät bereits geliefert. Nachdem die Maschine im Haus steht, beginnt Jewgeni sie zu untersuchen und ihre Funktionen auszuprobieren. Er ist überzeugt, dass die Bedienung des Geräts ganz simpel sein muss.

Auch durch Sheilas Hinweis, es wäre besser einen Sachverständigen zu Rate zu ziehen, lässt er sich nicht beirren. Schenja probiert verschiedene Dinge aus, scheitert jedoch jedes Mal. Die Maschine arbeitet, die Produkte sind jedoch ungenießbar. Sheila verfolgt derweil geduldig die Tätigkeiten ihres Freundes und versucht, ihm nützliche Ratschläge zu geben.

Am Ende kommen sie auf die Idee, ihren Nachbarn, den Abfallentsorger um Hilfe zu bitten. Der hat jedoch selbst ein Problem mit seiner vollautomatischen Waschmaschine. Auch er glaubt, sich mit moderner Technik auszukennen und ist bei seinem Reparaturversuch grandios gescheitert. Schenja gibt ihm daraufhin den wenig hilfreichen Tipp: »Jura, hast du schon versucht, Fleisch hineinzutun?«

10 Heimkehr

Kondratjew versucht, eine für sich passende Arbeit zu finden. Trotz intensiver Suche im Datennetz der Erde will es ihm nicht gelingen. Er fühlt sich nutzlos und einsam, vom Leben auf dieser wunderbaren Welt ausgeschlossen. Ihm ist langweilig und er weiß nicht, wie er den Tag in seiner Wohnung verbringen soll.

Da klingelt es an der Tür. Vor ihm steht ein großer Mann mittleren Alters. Zuerst glaubt Sergej, es wäre ein Autogrammjäger.

Der Fremde macht es sich auf der Couch bequem und nennt seinen Namen. Es ist Leonid Gorbowski und er möchte mit Sergej von Raumfahrer zu Raumfahrer sprechen.

Kondratjew ist erschrocken und befürchtet zuerst, der »Taimyr« wäre etwas geschehen. Doch Gorbowski kann ihn in dieser Hinsicht beruhigen. Das Raumschiff stehe sicher in einem Museum und würde sich von dort auch nicht mehr weg bewegen.

Dann überrascht ihn Gorbowski mit der Bitte, sich hinlegen zu dürfen und gibt auch gleich eine Begründung für dieses Ansinnen.

Kondratjew erzählt von seinem Flug mit der »Taimyr«. Er begründet, warum sie auf dem Planeten mit dem blauen Sand unbedingt landen mussten. Gorbowski äußert seine Bewunderung für den Mut, die Landung beim ersten Versuch zu wagen. Er selbst führte erst zwölf Erkundungsflüge durch, um die chaotische Atmosphäre des Planeten kennenzulernen. Die beiden Raumfahrer verstehen sich sofort.

Gorbowski erzählt von seiner Arbeit, von seinen Entdeckungen und weckt dadurch das Interesse seines Gesprächspartners. Jedoch hat sein Besuch einen bestimmten Grund. Er möchte Kondratjew eine Arbeit, eine sinnvolle Tätigkeit vorschlagen.

Da klingelt ein weiterer Besucher an der Tür. Es ist Swanzev, ein berühmter Ozeanograph. Die Männer essen zusammen Abendbrot. Swanzev stellt verschiedene Tätigkeitsfelder im Bereich der Ozeanographie vor. Kondratjew könnte sich um Algenplantagen kümmern oder Walherden bewachen. Swanzev beschreibt die angenehmen Seiten dieser Tätigkeiten sehr eindrucksvoll und kann Kondratjew dafür begeistern. Sergej schöpft neue Hoffnung und überwindet seine depressive Stimmung. Er beschließt, eine Arbeit in der Ozeanographie anzunehmen.

11 Haschen nach Wind

Paul Gnedych (»der liebe Polly«) besucht einen alten Freund aus Kindertagen.

Unrasiert und barfuß erreicht er das Ziel und sorgt aufgrund seines Aufzugs für einiges Aufsehen.  Alexander Kostylin (»Lin«) schließt ihn begeistert in seine Arme. Paul genießt die Aufmerksamkeit.

Die Freunde haben sich viel zu erzählen. Paul berichtet von den anderen Mitgliedern ihrer früheren Wohngruppe an der Anyudin-Schule. Schließlich kommt er jedoch zu seinem eigentlichen Anliegen.

Paul ist unglücklich und unzufrieden. Er ist ein Getriebener. Rastlos wechselte er in den letzten Jahren seine Arbeitsstellen. Er blieb meist nur so lange an einem Ort, wie ihn die Arbeit interessierte oder bis ein damit verbundenes Problem gelöst war. Er ist auf der Suche nach Beständigkeit, möchte seinen Platz im Leben finden. Nur gelingt ihm das einfach nicht. Auch seine Beziehungen verliefen bis jetzt nicht glücklich. Nun hofft er auf den Rat seines Freundes.

Kostylin präsentiert ihm sofort einige Ideen, aber Paul ist nicht überzeugt. Er möchte lieber für einige Zeit auf dem Bauernhof bleiben und sehen, woran Lin arbeitet.

Polly erkundet das Dorf und dessen Umgebung. Wieder wird er sich seiner scheinbaren Nutzlosigkeit bewusst. Seine Freunde haben alle eine Arbeit gefunden, die ihnen etwas bedeutet und ihr Leben ausfüllt. Nur er weiß nicht so recht wohin mit sich.

Auf seinem weiteren Weg hilft er einem Jungen bei der Reparatur eines Abfallroboters. Dann begegnet ihm ein hübsches Mädchen, in das er sich natürlich sofort unsterblich verliebt.

Im Bereich des Labors herrscht inzwischen Aufregung. Wieder ist ein Experiment missglückt. Die Beteiligten lassen trotzdem nicht die Köpfe hängen. Nach Feierabend sitzen die Bewohner des Dorfes zusammen und diskutieren lautstark über den Sinn des Lebens und die Liebe allgemein. Auch Paul nimmt an der Versammlung teil und sieht das hübsche Mädchen wieder. Zu seinem Bedauern muss er feststellen, dass sie schon vergeben ist. Trübsinnige Gedanken erfüllen ihn. Lin fühlt, wie es seinem Freund geht. Er beschließt, dass Polly bei ihm bleiben muss. Er wird sich um seinen Freund kümmern.

12 Planetenerkunder

Die Wladislawa ist ein Planet im Sternensystem EN 17. In seinem Orbit kreist eine verlassene außerirdische Station. Ihr Entdecker, der berühmte Weltraumforscher und Progressor August Bader empfängt die Mannschaft der »Tariel« und führt sie durch die Station.

Gorbowski und seine Männer wollen die Atmosphäre der Wladislawa erforschen und später eine Landung versuchen. Der Flug durch die Luftschichten des Planeten gleicht einem Höllenritt. Gewaltige Stürme und ständig wechselnde Windrichtungen fordern den tapferen Planetenerkundern alles ab.

Der Biologe Michael Sidorow möchte am Flug durch die Atmosphäre der Wladislawa teilnehmen. Gorbowski hält dies für zu gefährlich, verspricht jedoch Luftproben mitzubringen. Denn es gibt Anzeichen, dass der Planet Leben tragen könnte.

Nur ist das Fliegen in den Luftschichten so anstrengend und nervenaufreibend, dass die Mannschaft jedes Mal vergisst, die Analysegeräte einzuschalten. Sidorow muss ohne die dringend benötigten Daten auskommen und wird immer ungeduldiger.

Nach einigen Landeversuchen darf Sidorow doch mitfliegen. Beim Eintauchen in die Atmosphäre fällt seine Forschungsanlage jedoch aus. Als der Rest der Mannschaft durch die Belastung des Fluges bewusstlos ist, übernimmt Sidorow die Steuerung und erzwingt die Landung auf der Wladislawa. Dem Biologen gelingt es zu landen, jedoch kann er nicht mehr starten. Nur Gorbowski schafft es mit letztem Einsatz, die Mannschaft sowie die wichtigen Proben heil zur Station zurückzubringen.

13 Tiefsee-Erkundung

Kondratjew, unternimmt in Begleitung zweier Praktikanten einen Tauchgang im Ozean. Er will die Ursache für Angriffe auf Walherden aufklären.

In der kleinen Kabine ist es eng und stickig. Sergej bereut schon nach kurzer Zeit, den Praktikanten Below mitgenommen zu haben. Dem geht es mit Fortschreiten der Tauchzeit immer schlechter. Ein üppiges Mal zusammen mit zwei Gläsern Alkohol sind auch eine denkbar schlechte Vorbereitung auf eine Tauchfahrt.

Über Akikos Begleitung dagegen freut er sich sehr. Denn in ihrer Nähe fühlt er sich wohl. Außerdem verhält sie sich rücksichtsvoll und versucht, ihn so wenig wie möglich bei der Arbeit zu behindern.

Wenig später treffen die Forscher auf einen riesigen Kalmar. Mit großer Wahrscheinlichkeit sind er und seine Artgenossen für die Angriffe auf die Walherden verantwortlich.

Das Tier zeigt keine Furcht, geht zum Angriff über und attackiert die Tauchkapsel. Für deren Insassen besteht jedoch keine Gefahr. Nachdem der Kopffüßer ausgiebig beobachtet und fotografiert wurde, entschließt sich Kondratjew zum Töten der Kreatur. Der Kalmar stellt eine zu große Gefahr für die Walherden dar.

Die Kapsel steigt nach oben und taucht wenig später auf. Below kann sich von den Strapazen der Fahrt erholen. Akiko fragt vorsichtig an, ob sie Kondratjew am nächsten Tag wieder begleiten dürfe, was der freudig bejaht.

14 Das Geheimnis des Hinterbeins

Jewgeni Slawin ist als Reporter unterwegs und entdeckt eine seltsame Maschine, von den Einheimischen »Freak« genannt. Er folgt deren Spuren bis zum australischen Kybernetik-Zentrum in Jakoi. Dort steht ein moderner KRI-Supercomputer, ein »Sammler verstreuter Daten«.

Kaum angekommen beobachtet Slawin einen großen Tumult. Mehrere Männer sind dabei, eine insektenähnliche Maschine zu überwältigen. Trotz Warnung ergreift der Reporter eins der Hinterbeine des »Freaks« und zieht daran. Es reißt ab.

Die Maschine wird bezwungen und Ruhe kehrt ein. Einer der Männer stellt sich als stellvertretender Direktor des KRI-Projekts vor. Slawin erfährt, dass der Supercomputer verstreute Spuren von Ereignissen und Phänomenen aus Raum und Zeit sammelt. Aus diesen Informationen lassen sich Bilder und kurze Filme von Begebenheiten aus der Vergangenheit erzeugen. Slawin bekommt einige beeindruckende Beispiele vorgeführt.

Der KRI-Computer kann jedoch auch für andere Aufgaben eingesetzt werden. So soll er das Verhalten von lebenden Organismen – bspw. eines Schafes – vorhersagen. Mit einem solchen Problem ist der KRI im Moment beschäftigt und zeigt dabei ein eigenartiges Verhalten. Die »Freaks« werden vom Computer gebaut und zum Informationensammeln losgeschickt, jedoch vermag sich keiner der Wissenschaftler vorzustellen, was dies mit dem Verhalten eines einfachen Schafs zu tun haben könnte.

Am Abend kehren viele der ausgesandten Maschinen zurück. Der Einzug der »Freaks« ist ein trauriger Anblick, die meisten Maschinen sind nur Schrott und sehen lächerlich aus. Die Logik des KRI-Computers scheint fehlerhaft.

In diesem Moment kehrt der Leiter des Zentrums, Professor Lomba, von einer Reise zurück. Er analysiert die Situation und wäscht seinen Mitarbeitern den Kopf. Selbst der schlaueste Computer muss irre werden, wenn er das Verhalten eines siebenbeinigen Schafes ohne Kleinhirn vorhersagen soll!

15 Kerzen vor dem Pult

Ein Mann und eine Frau eilen nachts durch die Straßen von Nowosibirsk zum Institut für Biologische Codierung.

Swanzev hat für Akademiemitglied Okada wichtige Informationen. Akiko (inzwischen mit Sergej Kondratjew verheiratet) möchte sich von ihrem väterlichen Freund verabschieden.

Der große Ozeanologe liegt im Sterben und man ist dabei, seine Persönlichkeit auf ein künstliches Medium zu kopieren. Dazu wird der Inhalt seines Gehirns ausgelesen und dann in einem großen Speicherkomplex gesichert. (Die große Kodierung)

16 Wissenschaft in der Welt der Geister

Peters ist Telepath und arbeitet am Institut für Weltraumphysik in dem Bemühen, das Verschwinden und Wiederauftauchen der »Taimyr« zu erklären.

Am Rand des Sonnensystems werden Roboterraumschiffe auf relativistische Geschwindigkeiten beschleunigt und dann zur Kollision gebracht. Die Experimente enden jedes Mal mit einer gewaltigen Explosion. Die Masse der Raumschiffe wird dabei fast vollständig in Strahlung umgewandelt.

Durch Messungen stellen die Forscher jedoch fest, dass ein Teil der Energie »verloren« geht, einfach verschwindet. Die Theorie der Sigma-Deritrinitation besagt nun, dass diese Energie an einer anderen Stelle im Universum, möglicherweise weit entfernt vom Explosionsort, wieder erscheinen muss. Dieser Übergang von einem Raum zu einem anderen könnte durch ein sogenanntes »Kommunikationsfeld« geschehen. Dieses Feld soll ähnliche Eigenschaften wie das psychodynamische Feld des menschlichen Gehirns haben. Deshalb werden Telepathen für zehn Stunden in einen abgeschotteten Raum gesetzt und sollen dieses »Kommunikationsfeld« belauschen.

Leider sind die Testreihen nicht erfolgreich und für die Beteiligten recht frustrierend. Auch gestaltet sich das Zusammenleben von Telepathen und normalen Menschen nicht immer konfliktfrei.

In der Geschichte erfährt der Leser außerdem etwas über Saronian, der ein ehemaliger Klassenkamerad von Komow, Gnedych, Sidorow und Kostylin war.

17 Von Wanderern und Reisenden

Leonid Gorbowski diskutiert mit zwei Wissenschaftlern über die »Stimme der Leere« und andere Geheimnisse sowie über die Philosophie der Weltraumforschung.

Nebenbei taucht einer der Forscher nach Septopoden, einer neu entdeckten Art der Kopffüßer.

18 Ein gut eingerichteter Planet

Auf der Leonida untersuchen Wissenschaftler die Ursachen für die ausgesprochen paradiesischen Zustände auf dem Planeten. Es kommt zu Missverständnissen. Dr. Mboga muss einen riesigen Pflanzenfresser töten, der im Lager der Expedition randaliert. Sachen verschwinden und sind plötzlich wieder da. Dann begreifen Komow und seine Gruppe dies als Handeln einer außerirdischen Intelligenz. Die Leonidaner sind der Prototyp einer »langsamen« Zivilisation, die im Einklang mit der Natur lebt.

Der Leiter des Unternehmens Gennadi Komow sinniert über frühere Missionen. Die Menschen hatten in der Vergangenheit meist viel massiver in die Umwelt der zu untersuchenden Planeten eingegriffen. Er erinnert sich an eine Expedition zur Pandora, einem Planeten mit einer für Menschen gefährlichen Biosphäre. Die damals gemachten Erkenntnisse in Biologie und Medizin ermöglichen es den Forschern jetzt, behutsamer vorzugehen.

19 Die Niederlage

Sidorow testet mit zwei Helfern den Prototyp eines Gerätes zur Besiedlung fremder Welten.

Das Testgebiet liegt in einer abgelegenen Gegend auf der Erde. Obwohl alles bestens vorbereitet ist, erleben die Forscher durch die Hinterlassenschaften der Vorfahren eine Niederlage.

20 Der Jäger

Paul Gnedych und Alexander Kostylin treffen sich nach langer Trennung in einem Museum wieder. Der eine ist interstellarer Jäger, der andere präpariert dessen Jagdbeute.

Ein Exponat des Museums zwingt den Jäger zu regelmäßigen Besuchen und lässt ihm keine Ruhe. Paul bedauert die versehentliche Tötung eines wahrscheinlich vernunftbegabten außerirdischen Wesens.

21 Was ihr sein werdet

Kondratjew, Slawin und Gorbowski unternehmen eine Schiffsreise und legen in einer kleinen Bucht an. Die Freunde machen ein Picknick. Jewgeni geht Holzsammeln, Sergej facht ein Feuer an und fängt Fische, Leonid legt sich hin und überwacht das Feuer.

Sie sprechen über die Entwicklung der Gesellschaft und das Bedürfnis, tätig zu sein und diskutieren philosophische Themen. Gorbowski wird bald zu einem mehrjährigen Einsatz auf der Tagora starten. Der Besuch wird der erste Kontakt zu der dort lebenden Spezies und für die zukünftigen Beziehungen prägend sein.

Gorbowski erzählt eine fantastische Geschichte. Er war einmal mit der »Tariel« unterwegs und ein plötzlicher Maschinenschaden machte einen Weiterflug unmöglich. Da erschien in ihrem Raumschiff ein Besucher aus der Zukunft und reparierte die »Tariel«. Pjotr Petrowitsch, so hieß der Fremde, bewahrte zudem den kranken Percy Dickson vor dem Tod. Er eröffnete danach den Gestrandeten, dass Nachkommen aus der Zukunft regelmäßig in die Vergangenheit reisen würden, dabei jedoch die Geschichte nicht verfälschen dürften. Gorbowski fragte deshalb nach, ob die Menschen der Zukunft etwa allmächtig wären. Das verneinte der Besucher jedoch. Auch sie hätten ihre Probleme bspw. bei der Erziehung von Kindern. Bevor der Besucher verschwand, schloss er mit folgenden Worten: »… Wir glauben an euch… Wenn ihr seid, was ihr zu sein vorhabt, dann werden wir zu dem, was wird sind. Und was ihr dementsprechend sein werdet.«

Hintergrund

Der ursprüngliche Roman erschien erstmals 1962 unter dem Titel »Rückkehr« auf Russisch. Seinen endgültigen Titel erhielt er 1967 nach einer gründlichen Erweiterung und Überarbeitung durch die Autoren. Seine Erzählungen spielen in den beiden Zeitebenen des Zukunftszyklus »Mittag, 22. Jahrhundert«. (Erik Simon in [2], S. 326)

Der Roman umfasst insgesamt 20 Episoden, ist aber auf Deutsch bisher nur in Auszügen erschienen. Die Geschichte »Spezielle Voraussetzungen« habe ich in die Beschreibung einbezogen, da sie thematisch hineinpasst und in den Ausgaben des Verlages Das Neue Berlin unter dem gemeinsamen Titel veröffentlich wurde.

In der russischen Erstausgabe – »Возвращение« (Rückkehr) – befand sich eine Geschichte unter dem Titel »Моби Дик« (Moby Dick).

Moby Dick ist darin kein Wal, sondern ein Mensch… Sergej Kondratjew hat hier seine Arbeit bei den Hütern von Walherden aufgenommen und führt ein zurückgezogenes Leben. Er lebt mit seinen Kollegen in einer Station am Meer. In seiner Freizeit bleibt er gern für sich und schwelgt in Erinnerungen an die Vergangenheit. Er ist einsam und hat nichts und niemanden außer der Arbeit, die sein ganzes Leben ausmacht. Erst die wahren Gefühle, die das Mädchen Irina in ihm weckt, verändern den Sinn seines Lebens. Die Episode wurde später jedoch durch die Kurzgeschichte »Tiefsee-Erkundung« ersetzt. Die Autoren stellten zu viele Parallelen zu Arthur C. Clarkes »The deep range« fest.

Digitale Illustrationen zur sowjetischen Fantastik. Teil der Masterarbeit von Anselm Zielonka:

Volle Auflösung auf: https://www.artstation.com/alonka

Im Internet finden Sie weitere interessante Rezensionen zum beschriebenen Buch, bspw. auf den Seiten von Alexander Baumbach und Lyle Zapato (auf Englisch).

Persönliche Wertung

Eigentlich ist das Buch kein richtiger Roman. Es hat keine durchgängige Handlung und keinen eindeutigen Haupthelden. Es ist vielmehr wie eine Sammlung von Kurzgeschichten. Sie spielen in zwei Zeitebenen. Dabei stellen die ersten beiden Geschichten eine Brücke zum folgenden Zeitabschnitt dar. Es sind Skizzen einer Zukunft nach der Vorstellungen von Arkadi und Boris Strugatzki.

Spannend, interessant und humorvoll berührt das Buch viele Aspekte des zukünftigen Lebens. Es geht um technologischen Fortschritt, die Erforschung des Weltraums und den Erstkontakt zu fremden Zivilisationen. Der erste Schritt zur Unsterblichkeit durch Speicherung des menschlichen Geistes auf einem elektronischen Medium wird getan. Walherden werden vor Gefahren aus den Meerestiefen beschützt und die Kybernetik macht bahnbrechende Fortschritte. Gleichzeitig beschäftigt sich das Buch mit den zeitlosen Fragen zu Moral und Ethik und den menschlichen Beziehungen. Die Erzählung »Spezielle Voraussetzungen« ist bspw. eine wunderschöne Liebesgeschichte, wie man sie im SF-Genre nur selten findet.

Welche Berufe werden aber in dieser Zukunft am meisten gebraucht? Sind es die mutigen Piloten und Navigatoren, die enormen Überlastungen aushalten? Oder die Planetenerkunder, die furchtlos, bedacht und entschlossen neue Planeten mit chaotischen Atmosphären bezwingen? Nein, die sind es nicht!

Die am stärksten nachgefragten Berufe und die Fachleute, von denen es scheinbar immer zu wenige gibt, sind Lehrer und Ärzte.

Lehrer, die geduldig, überlegt und mit Herzensgüte erziehen, die in ihren Schüler die Sehnsucht nach Wissen entfachen und ihnen helfen, ihre Berufung zu entdecken.

Ärzte, die Helden behandeln und nach Wegen suchen, Krankheiten zu besiegen, um das Leben eines jeden Menschen zu verlängern.

Und wie immer bei den Strugatzkis stehen die Menschen im Mittelpunkt ihrer Beschreibung der Zukunft: Der Leser erlebt, wie sie begeistert, umsichtig und mit ganzem Einsatz ihrer Arbeit nachgehen. Das wirkt so ungewohnt anders und deshalb so lebendig.

Da es sich nur um Skizzen einer Zukunft handelt, wird bei den einzelnen Protagonisten kaum eine Entwicklung dargestellt, sondern der Leser erlebt ihr Handeln zu ausgewählten Zeitpunkten.

Anfangs sind es jungen Burschen, die von großen Heldentaten träumen. Dann sind es junge Männer, die Fehler machen und Heldentaten vollbringen, von denen einige überhaupt nicht heldenhaft sind. Später sind es erfahrene Experten auf ihrem Gebiet, die an der Erziehung der neuen Generation teilhaben.  Am Ende hinterlassen sie eine Welt voller Enkel, Urenkel und Erinnerungen.

Nur Gorbowski bleibt derselbe, der sowohl am Anfang als auch am Ende des Buches immer noch davon träumt, sich auf irgendetwas hinzulegen und auszuruhen. Dieser Leonid Gorbowski ist überaus sympathisch. Seine angenehme und freundliche Art, seine Intuition, seine Bedächtigkeit und sein Weitblick geben ihm eine natürliche Autorität. In späteren Werken der Autoren wird diese Figur wieder auftauchen und der Entwicklung der Welt des Mittags entscheidende Impulse geben.

Es ist bedauerlich, dass der Roman in deutscher Sprache nur als fragmentierte Fassung vorliegt. Die einzelnen Texte sind sehr gut lesbar und funktionieren ausgezeichnet, jedoch der große Zusammenhang ist nicht ohne weiteres erkennbar. Zum Glück gibt es inzwischen sehr gute Übersetzungsprogramme wie bspw. die Seite deepl.com, deren Übersetzungen lesbar sind und den Charakter des ursprünglichen Textes nicht zu sehr verfälschen. Ich habe mir auf diese Weise meine eigene vollständige Version des Buches geschaffen.

Dieses Buch ist vielleicht nicht für den Erstkontakt mit dem Werken der Strugatzkis geeignet. Es ist jedoch für diejenigen, die sich in deren Welten zu Hause fühlen, eine Chance, noch einmal ihren Traum von einer besseren Zukunft zu besuchen, der heute so unerreichbar scheint. Gleichzeitig ist es die Möglichkeit zu sehen, wovon die Menschen unserer Vergangenheit träumten, woran sie glaubten und wonach sie strebten.

Zum Buch

Russischer Originaltitel:Возвращение 1962; Полдень, XXII век 1967
Autoren:Arkadi und Boris Strugatzki (auch Strugazki)
Deutsch:Aljonna Möckel
Verlag:Verlag Das Neue Berlin 1977
Seitenzahl:341
Ausgabe:Gebunden mit Schutzumschlag

Quellen

[1] Mittag, 22. Jahrhundert – Verlag Das Neue Berlin 1977

[2] Mittag, 22. Jahrhundert/Der Junge aus der Hölle – Verlag Das Neue Berlin 1989

[3] Quarber Merkur 93/94 – Franz Rottensteiners Literaturzeitschrift für SF und Phantastik

[4] Noon: 22nd Century – Arkady und Boris Strugatsky, Macmillan Publishing C., Inc New York, Collier Macmillan Publishers London

[5] Arkadi und Boris Strugatzki – Werkausgabe – Fünfter Band – Wlhelm Heyne Verlag München 2013

[6] Хищные вещи века. Чрезвычайные происшествия. Полдень, XXII век – Серия: Миры братьев Стругацких, Terra Fantastica, 2001 г.

Der Artikel Noon: 22nd Century der englischen Wikipedia.

Die Zeichnungen von:

B. Alimov stammen von der Seite „Фантасты братья Стругацкие: Иллюстрации: Борис Александрович Алимов (р. 1932)“. Sie erschienen in dieser Buchausgabe: Испытание СКИБР – Стругацкий А., Стругацкий Б. Шесть спичек. – М.: Детгиз, 1960.

G. G. Makarow stammen von der Seite „Фантасты братья Стругацкие: Иллюстрации: Юрий (Георгий) Георгиевич Макаров“. Sie erschienen in dieser Buchausgabe: Возвращение (Полдень, 22-й век) – Стругацкий А., Стругацкий – М.: Детгиз, 1962, Полдень, XXII век (Возвращение). – М.: Детская литература, 1967.

L. J. Rubinstein stammen von der Seite „Фантасты братья Стругацкие: Иллюстрации: Рубинштейн Лев Яковлевич (р. 1922)“. Sie erschienen in dieser Buchausgabe: Малыш – Стругацкий А., Стругацкий Полдень, XXII век; Малыш. – Л.: Дет. лит., 1975.

Die Veröffentlichung der Zeichnungen erfolgt mit freundlicher Genehmigung durch Vladimir Borisov (Redakteur der Seite „Фантасты братья Стругацкие“).