»Bücher lesen heißt wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben über die Sterne.«

Jean Paul

Wolf Weitbrecht

Biografie

Wolf Weitbrecht

Wolf Weitbrecht, 1920 in Stuttgart geboren, war ein deutscher Arzt und Science-Fiction-Autor.

Nach dem Medizinstudium an der Universität Tübingen trat er zunächst seinen Wehrdienst an und promovierte 1947 zum Facharzt für Sozialhygiene. Bereits zwei Jahre zuvor wurde er Mitglied in der KPD. Von 1947 bis 1953 war Weitbrecht erst als Assistenzarzt und bis 1955 als Amtsarzt in Berlin-Köpenick tätig. Danach wirkte er bis 1957 als stellvertretender Bezirksarzt in Berlin-Ost. Anschließend war Weitbrecht bis 1974 Erster Vizepräsident des Deutschen Roten Kreuzes der DDR und gehörte darüber hinaus in jenem Zeitraum von 1958 bis 1963 dem Bezirkstag in Dresden an.

Von 1974 bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1985 als Obermedizinalrat und zwischenzeitlich 1980 ausgezeichnet als „Verdienter Arzt des Volkes“ mit dem Vaterländischen Verdienstorden in Bronze war Weitbrecht Chefredakteur der medizinischen Zeitschrift humanitas. Zudem war er, der seit 1974 auch dem Schriftstellerverband der DDR angehörte, als freier Schriftsteller und Science-Fiction-Autor tätig.

Wolf Weitbrecht starb am 28. November 1987 in Berlin.

Werke

Diese Romane und Erzählungen des Autors sind mir bekannt, und ich habe sie auch selbst gelesen:

  • 1972 Orakel der Delphine
  • 1975 Stunde der Ceres
  • 1980 Stern der Mütter
  • 1985 Die Relativen der Astron
  • 1986 Der Mann aus Alaska
  • 1988 Verwirrung um Gäa

Quellen

[1] Die Science-fiction der DDR – Autoren und Werke, Verlag Das Neue Berlin 1988 – herausgegeben von Erik Simon und Olaf R. Spittel

Bild des Autors Wolf Weitbrecht – Zeichnung nach Bild in [1], S. 275

[2] Wikipedia – Die freie Enzyklopädie – Wolf Weitbrecht